Griechenland – Kreta ( von Basti ) vom 27.06-04.07.2008 ( Hotel Mövenpick Resort )

 

 

  

Wie den meisten sicherlich schon aufgefallen ist, nimmt Griechenland eine immer größere Bedeutung bei unserer Spotwahl innerhalb Europas ein.

Dies liegt zum einen daran, dass die Flugzeit mit ca. 3 St. sehr kurz ist, des weiteren sind die Spots meist noch recht leer und wir sind natürlich selber auch auf der Suche nach was neuem.

 

So ging es mit meiner Freundin nach Kreta ins Mövenpick Resort & Thalasso.

Am Flughafen, kurz nach der Landung, dann die erste Schrecksekunde…Mein Kitegepäck war nirgends sichtbar, eine kurze Nachfrage bei einer Mitarbeiterin von Thomas Cook( es gibt an der Gepäckausgabe 3 kleine Schalter, wo Mitarbeiter/-innen des jeweiligen Reiseunternehmens für Fragen zur Verfügung stehen) und diese sagte dann, dass größeres Gepäck an einem Rolltor am Ende des Flughafens aufbewahrt wird. Die nette Dame regelte alles für mich und ging mit mir die ca. 300 m bis am Ende des Flughafens, wo ich mein Gepäck in Empfang nehmen konnte( alleine kommt man an das Gepäck nicht dran, deshalb einfach nett nachfragen, die Flughafenmitarbeiterin sprach sogar ziemlich gutes deutsch und regelte sogar, dass der Bus sowie die Mitarbeiter von Neckermann aufs uns warteten).

Nach ca. 15 Min Fahrzeit waren wir dann auch direkt die ersten, die aus dem Bus aussteigen durften. Von außen sah das Hotel schon sehr nett aus( es passte nicht so ganz in das Bild der “Umgebung“, da die Häuser drum herum doch etwas älter & maroder aussahen).

 

Das Hotel wurde erst im April 2008 eröffnet( nach einer Modernisierung) und ist somit noch ziehmlich frisch. Die Anlage ist ca. 40.000 qm groß und direkt am Amoudara Beach an der Nordküste von Kreta.

An der Rezeption wurden wir dann direkt empfangen und obwohl es schon dunkel war, ahnten wir bereits den Ausblick, der uns direkt von der Rezeption aufs Meer geboten wurde.

Ein paar Min später und wir erreichten unser Zimmer mit Meerblick( jedes Zimmer hat dieses) sowie Balkon. Zur Ausstattung sage ich nichts, schaut euch die Bilder, bzw. das kleine Video an.

Der Blick aus dem Zimmer zeigt auch direkt den Beach, wo man Starten & Landen kann.

 

                        

 

 

Nächsten Morgen ging ich gegen halb 8 auf den Balkon( Ja, ich bin ein Frühaufsteher, will schließlich was vom Tag haben ;-) ) und  der Blick auf das Meer war schon ein Traum( nicht zu vergessen die beiden kleineren Pools, sowie die schöne Anlage).

Aber irgendwie war kein Wind, obwohl die Schaumkronen weit draußen auf dem Meer eigentlich auf anderes deuteten.

Aber gut, dass der Wind auf Kreta so zuverlässig und vor allem doch immer relativ zeitig zum frühstücken kam, wusste ich am ersten Tag ja noch nicht...

 

Das Frühstück war "allererste Sahne", ein reichhaltiges Buffet( Halbpension) war vor uns und die frisch gepressten Säfte waren ebenfalls super lecker. Man merkte direkt, dass die Mitarbeiter sehr freundlich und zuvorkommen waren, nicht aufgesetzt!

Von Restaurant kann man ebenfalls von jedem Tisch den Meerblick genießen und ich traute meinen Augen nicht, dass die Flaggen des sehr kleinen Wassersportcenters am Hotel sich doch schon gut bewegten.

 

Plötzlich genoß ich das Frühstück nicht mehr, schließlich wartete der Strand auf uns.

Schnell zum Zimmer zurück, Sachen in den Fahrstuhl und ab an den Strand.

Am Strand wurden wir direkt nett empfangen. Die Liegen und Strandhandtücher sind umsonst und einer der Lifeguards kannte Kiten und sagte, dass ich am besten auf der linken Seite der Liegen starten sollte.( Dort sind ca. 150-200 m Platz).

Der Strand ist ca. 25 m breit und gehört komplett zum Hotel( aber auch rechts der Liegen ist genug Platz gewesen, dieser gehört allerdings nicht mehr zum Hotel und somit lagen da auch ein paar Leute, was beim hoteleigenen Strandabschnitt nicht der Fall war, da die Leute auf den Liegen oder an den 4 Pools lagen).

 

Die Hauptwindrichtung lt. Archiv und auch den Mitarbeitern des Hotels ist Nord-/Nordwest, der Wind kommt also am Hotel Sideonshore an.

Da man doch ein bisschen den Schwimmerbereich beachten sollte, ist es also angebracht, ein paar Meter entfernt von den Liegen zu starten oder ein kleines bisschen den Strand hoch zu laufen( am besten schaut euch die Fotos vom Strand an, dort ist es gut sichtbar).

Der Schwimmerbereich geht ca. 30 m ins Meer und ist nur am Strand , wo die Liegen sind( danach fängt ein kleines Riff an, was ca. 60-100 cm unter der Wasseroberfläche liegt und gut 7 m breit parallel zum Strand läuft).

 

Wer den Kite nicht direkt vor der Schwimmerzone wässert und probiert den Boden zu berühren, statt zu laufen, wird die Steine eh nur von oben sehen und kann die daraus entstehende Welle auch für nen kleinen Wellenritt benutzen J

Die Kitegrößen 14 und 12 bin ich nur am ersten Tag gefahren, die restlichen Tage war ich nur mit dem 9 unterwegs, die Windausbeute war 100% !!!

Ca. 2-3 km entfernt war noch eine Kiteschule, dort waren meist 4 Kiter auf dem Wasser, ich bin einmal dort mit dem Kite hin gefahren, um mir es anzuschauen. Wer also nicht alleine Kiten will, kann dort auch vorbeischauen, der Strand dort sah aber eher “hart“ aus, zudem ist die Schule näher an dem Gebirge dran und es kann sicherlich sein, dass es dort ein Tick böhig ist( am Mövenpick jedoch so gut wie gar nicht).

 

An einem Tag haben wir dann auch noch ein Auto gemietet( 8,20 € Grundpreis für nen Kleinwagen, pro KM 0,12 € oder direkt 30 € AI sozusagen).

Ich würde allerdings empfehlen, eine etwas bessere Motorisierung zu wählen, da es auf der Insel doch extreme Steigungen gibt( musste teilweise auf der “Autobahn“ im ersten Gang den Berg hochfahren, da der Anstieg so steil war).

Die Fahrweise dort ist eine Sache für sich. An Geschwindigkeitsbeschränkungen halten sich die Einheimischen nicht, meistens wird mindestens die Hälfte der erlaubten Geschwindigkeit mehr gefahren. Eine einspurriege Fahrbahn wird zu einer dreispurriegen gemacht und über eine Kreuzung kann man eigentlich nur fahren, wenn man ohne Verluste einfach drauf zu fährt( Vollkasko lieber abschließen, viele Fahrzeuge haben auch die Spiegel eingeklappt und Kratzer sind normal).

 

Wir sind zum östlichen Teil der Insel gefahren, Richtung Agios Nikolaos, haben uns einige Strände angeschaut und ein bisschen die Landschaft angeguckt.

Obwohl wir nur einen Teil der Strände gesehen haben ( schließlich ist Kreta die größte gr. Insel) gefiel mit der Amaudara Beach am besten, da die Windrichtung super war, der Strand komplett sandig und für einen Notfall hat das Mövenpick ein Rettungsboot sowie die Rettungsschwimmer( die einem sogar das Board im Wasser vorbeibringen).

Sehenswert sind Iraklion und Agios Nikolaos, sowie einige andere Dörfer und alte römische Sehenswürdigkeiten. 

 

Zum Kiten habe ich keinen anderen Beach gesehen( im Ostteil der Insel vielleicht!?).

Für die Nachtschwärmer unter Euch ist auf Kreta sicherlich auch einiges los, wir haben jedoch nicht mehr viel gemacht, da die Urlaubszeit/Touristenzeit dort erst gerade angefangen hat und das Hotel noch recht leer war und wir abends meist auch kaputt waren.

 

Sicherlich wundert sich jetzt der ein oder andere, wieso ich nichts vom Mittag- und Abendessen erwähnt habe…Dies liegt einzig und alleine daran, dass ich sonst sofort wieder anfange davon zu träumen. Teilweise hat man nur ans Abendessen gedacht, aber weniger wegen dem Hungergefühl, sondern nur wegen dem leckeren Essen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Getränke zum Abendessen oder auch während des Tages müssen bezahlt werden und kosten natürlich auch nicht wenig.

Auch Snacks an der Beachbar sind relativ teuer. Ein Cheeseburger kostet z.B. 8 € oder die günstigste Pizza 11 €.

Wir haben uns Wasser entweder im Supermarkt im Hotel gekauft( 50 Cent die Flasche) oder bei Lidl, ca 1 Km entfernt, wo dann 6 Flaschen 1,49 € gekostet haben.

Es steht kein Schild am Eingang, dass das Mitbringen von Getränken verboten ist. Sicherlich will man lieber eigene verkaufen, aber es wurde nie was gesagt, wenn die Leute mal mit einer Tüte von draußen kamen( in Egypt z.b. wird ja auch im Rucksack geschaut).

 

Wenn man es nicht übertreibt oder Getränke und Lebensmittel dezent im Rucksack verstaut, gibt es sicherlich keine Probleme.

TIP: ( Sonst kann man auch noch den Eingang zum Wellness- und Fitnessbereich( 1500 qm Fitnesstudio, mehrere Bäder im Keller etc.)benutzen, welches zum Hotel gehört, aber einen extra Eingang hat).

 

Für mich war es ein Traumurlaub, es hat einfach alles gestimmt( wäre nur gerne öfter 12 geflogen ;-) ).

Fotos vom Kiten gibt’s leider keine, da ich nur eine kleine Digicam dabei hatte, wichtiger sind ja auch Fotos vom Hotel und Umgebung bei einem Reisebericht.

 

 

 

Hier gehts zu den Bildern...  

 

Ausblick vom Hotelbalkon
CIMG1392.avi
Video Datei [2.5 MB]
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CIMG1407.avi
Video Datei [5.6 MB]
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Anmerkung vom 16.08.2010

Basti war die letzten Tagen in bei Malia auf Kreta und hatte auch einige Tage nen Auto, um weitere Kitestrände ausfindig zu machen.

 

Vorweg gesagt gefällt mir nach wie vor die Nordküste rund um Amoudara am besten. Dort war auch immer der meiste Wind(7-12 qm), während teilweise an den Stränden 20 KM an Kiten aufgrund Windmangels nicht zu denken war.

Eine weitere Möglichkeit, ebenfalls an der Nordküste ist Georgioupoly. Der Wind kommt hier wie in Amoudara Onshore, der Beach ist einige KM lang!

 

Ein relativ bekannter Windsurfspot ist unterhalb von Vai( Palmbeach ). Dort waren ca. 50 Windsurfer als ich dort war und ein Kiter. Der Wind kommt leicht Sideoffshore, zwei Rettungsboote der Schule standen zur Verfügung. Der Strand(eher Steinstrand) ist gut 1 KM lang und wird hauptsächlich von Campern angefahren. Der Wind ist dort aber nur weiter draußen relativ konstand, am Beach war der Kite teilweise kaum am Himmel zu halten. Wer hier einige Meter höhe verliert, findet sich direkt an einer relativ hohen Felswand wieder( oder Alternativ dahinter an einer steinigen Küste wieder!) Der Weg dorthin( gut 170 KM von Amoudara, bzw. fast 3 Autostunden) lohnt allerdings nicht!

 

Die Strände im Süden habe ich aus Zeitmangel, bzw. der langen Anfahrtswege nicht angeschaut!