Griechenland-KOS ( von Basti ) Der Geheimspot !? ( Hotel Grecotel Royal Park )


Am 13.7.05 ging es los. 110 kg Gepäck zeigte die Wage am Schalter, ein netter Blick lies die freundliche TUI- Mitarbeiterin jedoch drüber hinwegsehen. Die Flugzeit ab Bremen beträgt nur 3 St. , allein deshalb macht es die Insel schon interessant. Komischerweise wurde über Kos bis jetzt noch nichts geschrieben, die Wetterstatistiken waren jedoch mehr als gut( im Sommer jeden Tag zwischen 15-18 Knoten) und die Vorhersagen für die nächsten Tage brachte uns ein fettes Grinsen in unser Gesicht.


Als wir Abends auf Kos landeten, wehte uns bereits eine leichte Brise ins Gesicht. Unser Hotel ( Grecotel Royal Park ) lag 20 Min. vom Flughafen(15- 45 €, je nach Gepäck)  entfernt und liegt zwischen Tintaki und Mamari im Norden der Insel und ca. 17 Km von Kos Downtown entfernt(15 € Taxi).


Am Strand selbst gibt es die Kite- und Surfschule Fun2Fun. Leider konnte man diese nicht wirklich als Schule bezeichnen, der Kitelehrer konnte gerade mal Höhe halten und probierte die ersten minimalen Sprünge aus, des weiteren waren jedigliche 3 Schulungskites vorhanden.


Der Spot ist nichts für Anfänger, da der Wind meist Sideonshore oder Sideshore blässt, der Strand ist schmal ( ca. 10 m in der Kitezone, die jedoch 3-4 km lang ist) , für Könner jedoch ist genug Platz für Aufbauen, Leinen auslegen usw. Es geht leicht abfallend ins Wasser, nach ca. 30m ist es jedoch mit dem Stehtiefen vorbei.
Der Wind auf Kos ist mehr als seltsam. Während es teilweise den ganzen Tag durchgängig perfekte Bedingungen herrschten, gab es auch Tage, wo der Wind sich im ¼ St. Takt änderte. Eine Kitenummer größer und kleiner am Strand liegen zu haben, war dann von Vorteil.


Die Windausbeute war jedoch sehr gut, an 12 von 14 Tagen konnte man direkt vorm Hotel fahren, da gutes 12-14 qm Wetter herrschte. Die restlichen beiden Tage war direkt in Kos Downtown 5-6 Windstärken, während an unserem Hotel-Spot nur ein laues Lüftchen wehte. Eine Begründung konnte uns keiner geben, ein Spotwechsel bei wenig Wind ist vorteilhaft, meistens reichen nur ein paar Km aus, um einen völlig anderen Wind zu haben. Das Kiten direkt Downtown ist jedoch nicht zu empfehlen, der Wind kommt vom Land, ist also fast ablandig und zudem Böig(was jedoch auch bei unserem Spot teilweise der Fall war, jedoch keinesfalls unangenehm) . Zwei Surfschulen sind Vorhanden, Kiter waren verständlicherweise nicht zu sehen.


Im Grecotel selber war das Essen sehr gut und es wurden, was selten ist für ein AI-Hotel nur original Getränke serviert. Das Personal war sehr bemüht, dem Urlauber den Urlaub zu einem Highlight zu machen. Unser Zimmer im Haupthaus war jedoch recht klein, die Bungalows jedoch haben wesentlich größere 2- Bett Zimmer. Der Großteil der Gäste waren Familien mit Kindern. Der Nachbarclub, ein Magic Life Hotel, sah gegenüber dem Grecotel blass aus, das Essen und die Zimmer sollten ziemlich schlecht gewesen sein, so dass teilweise vom Magic Life Club in unseren gewechselt wurde. Für Kiter empfiehlt sich unserer Meinung nach ganz klar das Grechotel, es liegt direkt am Kitespot, einzig das Hin- und Her mit dem Marerial war etwas nervig.


Wer Abends lust auf Party hat, sollte auf jeden Fall mal nach Kos in die Barstreet, ebenfalls Downtown. Dort tanzt der Bär, alles voll mit netten Frauen und die Discos sind Nobel. So ein Trip geht jedoch gut ins Geld, ist jedoch mal ein muss.
Im Nachhinein muss man sagen, dass es ein sehr schöner Urlaub war. Sowohl das Hotel als auch Kitemäßig waren wir sehr begeistert und waren sicherlich nicht das letzte mal da.


Kitebeach


Chill Area 


Kitemobil


Nochmal der Kitebeach